Die neue CD des Bretagne-Chorurlaubs ist jetzt fertig. Den Text für die CD habe ich in diesem Jahr geschrieben. Danke für die Gelegenheit! 😉


Der Wind nimmt zu! Schon von weitem höre ich die Wellen rauschen. Ich gehe durch die Heide. Nehme den altbekannten Weg und kann es kaum erwarten das Meer zu sehen. Die Füße laufen immer schneller über den sandigen Weg, bis ich endlich da bin.

Der Wind kommt übers Meer und zerzaust mir die Haare. Ich stehe am Abhang und bin überwältigt von diesem unendlichen Blau! Ich nehme mir die Zeit, einfach nur aufs Meer zu sehen und in die unendliche Weite! Taste den Horizont mit meinen Augen ab. Wie weit mag das sein?

Jetzt kann mich nichts mehr halten. Ich nehme die ausgetretenen Stufen bis runter zum Meer. Die Flut hat ihren Höhepunkt längst erreicht. Kleine Salamander verstecken sich in Windeseile im Schatten der Steine. Ich ziehe die Schuhe aus und laufe sofort ins Wasser!

Das Rauschen der Wellen hören, jeden Morgen im Meer baden, die Gesänge des Windes und die wärmende Sonne auf den Füßen! Das ist für mich die Bretagne!
Morgens aufs Rad schwingen und gleich ins Meer gehen, schwimmen und wach werden. Croissants kaufen und Zeit haben lange und ausgiebig zu frühstücken. Über Träume und Ideen philosophieren, die Welt Groß und Klein reden und ganz viel Muße haben einfach mal nur in die Luft zu gucken!

Die 26te Chorfreizeit ist voll besetzt. Der Platz in der kleinen über 800 Jahre alten Chapelle du Vieux-Bourg à Fréhel ist gerade ausreichend für ca. 160 Stimmen. Bevor es aber losgeht, groovt Gisella uns ein. Wir singen und klopfen den Rücken und die Arme, und lassen den Regen mit den Fingerkuppen sachte auf den Kopf des Nachbarn prasseln. Wir lassen uns instruieren, lassen uns ein auf Walgesänge und Rote Rosen.

Die nächsten zehn Tage gehören der Musik. Kleiner, großer und Kinder-Chor … „Bleibt alles anders!“, würde Grönemeyer sagen. Wir singen und üben und hören Musik. Ob im SuperU oder auf dem Markt. Überall wird Musik gemacht.

Und dann ist es soweit! Alle sind aufgeregt! In der Kirche von Plevenon gibt es keine freien Plätze mehr. In den Gängen stehen Menschen. Der Einlauf in die Kirche mit 160 SängerInnen dauert. Das Publikum klatscht bis alle da sind.

Die Trompete auf der Kanzel eröffnet das Konzert.
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Meine Tasten habe ich nächstes Jahr auch wieder dabei, und die Trompete. Und natürlich meine Lieblingsmenschen! Eine Auszeit nehmen, viel schlafen und singen! Am liebsten würde ich jetzt sofort in die Bretagne fahren! Ich will Euch alle im nächsten Jahr wiedersehn! Bis dahin wünsche ich uns Liebe, Mut und Inspiration!
MANUKAI






Bretagne CD ChoUrlaub 2019
Kirche Saint-Pierre in Plévenon
  • Jan13 Essen, Rübezahlstraße Kunsthaus Essen
  • Mar20 Rothenburg/Wümme G.G.
  • Mar29 Lipperheidstraße 55 Ev. Luther-Kirchengemeinde Oberhausen
  • May23 Bonn Bad Godesberg Cowico Bonn

One Reply to “Erinnerungen an die Bretagne am Cap Frehel”

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